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Ninragon 1 – Die standhafte Feste

von Franzi
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Der Ninrae Darachel, der zu einer uralten und von der Welt abgewandten Rasse der Elfen gehört und einige weitere seines Stammes, finden einen schwerverletzten Menschen. Sie nehmen in mit ihn ihre gewaltige Festung, wo dieser Darachel seine Lebensgeschichte erzählt. Es handelt sich um die Geschichte von Auric, Auric dem Schwarzen. Er kämpft, wie er denkt, um sein Leben, sein Schicksal und für seine Zukunft. Doch ohne es zu wissen, scheint er in etwas viel größeres und dunkleres verstrickt zu werden, das nicht nur auf die Welt der Menschen sondern auch auf die Welt der Ninrae Einfluss haben wird.

Der Schreibstil von Horus ist sehr bildgewaltig, hart und brutal, zu beginn etwas schwer verdaulich, doch trotzdem wunderbar anschaulich und flüssig. Das Buch ist von Beginn an gespickt mit den Ausdrücken und Wörtern der Welt von Ninragon und mit vielen langen und ausschweifenden Schachtelsätzen. Deshalb hatte ich zu Beginn wirklich Probleme in dieses Buch zu finden und musste erst einmal Kämpfen. Doch der Kampf hat sich gelohnt und ich bin froh, dass ich dran geblieben bin, denn als ich mich erst einmal darauf eingelassen hatte, wurde ich auch durch ein tolles Werk belohnt.

Auric, einer der wichtigsten Charaktere ist ein brutaler und kaltblütiger Barbar und doch auch so viel mehr. Horus schaffte es, einen vielschichtigen, komplexen, realistischen und auch irgendwie sympathischen Protagonisten zu schaffen, mit dem ich einfach nur mitfiebern musste. Auch die anderen Charaktere sind alle einzigartig vielschichtig. Keiner ist einfach nur gut oder einfach nur böse. Sie alle haben ihre Vergangenheit, ihre Geschehnisse und Erlebnisse, die sie zudem machen was sie heute sind und die sie zu den Handlungen antreiben, die sie heute tun.

Einzigartiges Fantasy-Werk

Ninragon ist ein einzigartiges Fantasy-Werk, dass sich mit keinem anderen vergleichen lässt. Hier findet sich fast nichts, was typisch für viele der anderen Werke dieses Genres ist. Es ist um einiges brutaler und auch realistischer, gespickt mit harten, blutigen und sehr anschaulich beschriebenen Kampfszenen. Wer damit Probleme hat, sei also gewarnt. Ich persönlich hatte auch erst meine Probleme damit, finde aber, man gewöhnt sich schnell daran. Was auch gut ist, denn das gehört einfach zu diesem Buch und zum ganzen Flair der Geschichte.

Die Welt die Horus geschaffen hat ist komplex und wunderbar ausgereift. Es bleiben bei mir keine Ungereimtheiten oder Fragen offen. Sie ist zwar brutal, aber gleichzeitig so unfassbar interessant. Es gibt die Welt der Elfenvölker, die der Menschen und diese haben alle ihre eigenen Rassen und Länder. Ihre eigenen Eigenschaften, Kulturen und Sprachen. Am Ende des Buches gibt es einen verweis auf eine Karte. Ich habe sie mir aber nicht angesehen, denn Horus schaffte es, diese Welt schon komplett in meiner Fantasie bis ins Detail entstehen zu lassen. Dieses Bild ist für mich so perfekt, das will ich auch in den weiteren beiden Teilen bewahren. Erst ganz zum Schluss werde ich schauen, wie nahe meiner Fantasie der Karte kam.

Highlight

Werbung – Angaben zum Buch: Selfpublished, 2012, 463 Seiten


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