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Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury + Gewinnspiel

von Franzi
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Das Buch wurde mir vom Dumont Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt dennoch meine eigene und ehrliche Meinung wieder.

Juliette muss täglich mit der Linie 6 zur Arbeit fahren. Sobald sie in der Metro sitzt, verliert sie sich in der Welt der Bücher oder sie beobachtet, wie andere Fahrgäste sich in der Welt ihrer Bücher verlieren. Da ist die Dame mit dem Kochbuch, der Insekten-Experte oder das Mädchen mit den Schmökern, welches immer auf Seite 247 leise Tränen weint. Eines Tages beschließt sie, zwei Stationen zu früh auszusteigen. Und so begegnet Juliette Soliman. Er ist ein kauziger, etwas eigenwilliger Herr, den sie in einer Art alter Werkstatt voller Bücher, und ich meine wirklich so richtig voller Bücher, trifft. Der glaubt, jedes Buch hat die Macht, das Leben eines Menschen für immer zu verändern. Er und seine Kuriere wollen für jeden das richtige Buch finden. Juliette steht sogleich vor der Entscheidung, ob sie sich dieser schwierigen Aufgabe stellen soll? Wäre sie in der Lage, andere Menschen zu beobachten und dann “DAS” Buch für sie finden?

Er sprach von Büchern, als wären sie lebendig – alte Freunde oder mitunter fürchterliche Gegner, manche gaben sich wie jugendliche Rowdies, andere wie alte Damen, die beim Schein des Feuers ihrer Stickerei nachgingen.
S. 99

Aber wenn Sie schon mal da ist, kann sie ja einfach ein Päckchen mit nehmen. Doch zunächst traut sie sich selbst nichts zu. Was auch ihr bisheriges Leben ganz gut widerspiegelt. Wir begleiten Sie an diesem ersten Tag auf ihrer Fahrt in der Metro und erfahren im Laufe der wenigen Seiten, wie sie ihr Leben bisher verbrachte. Sie ist eine aufmerksame Beobachterin, achtet auf Besonderes, dass andere vielleicht gar nicht wahrnehmen. Liebt es, zu sehen, wie andere vollkommen in ihren Lektüren verschwinden und liest selbst leidenschaftlich gerne. Ihr Job ist eher langweilig, ihr Leben war es bisher auch, denn sie liebt die Routine und ist lieber für sich. Über Ihren Schatten springen, große Träume und Abenteuer – gibt es nicht. Doch Juliette trifft nun durch Zufall oder Schicksal auf Soliman und seine Tochter und versucht, sich dieser Aufgabe zu stellen. Sonderlich selbstsicher fühlt sie sich dabei nicht und braucht selbst noch ein Aha-Erlebnis.

Das Mädchen, das in der Metro las – das ist französischer Charme und Buchliebe pur. Wer leichte, sanfte, poetische Töne mag, wird das Buch lieben. Und vor allem, wer Bücher mag, wird das Buch lieben! Auf 179 Seiten werden wir auf jeder Seite von Geschichten und dem Zauber der Bücher umarmt und erleben die Macht der Bücher hautnah. Eine wundervolle, verzaubernde Lektüre in der Juliette ihren Weg finden wird, sowie einige andere ProtagonistenInnen. Ein Hauch Melancholie, ein bisschen Träumerei und ganz viel Buchliebe verpacken eine so wichtige Botschaft: Trau dich, mach was aus deinem Leben.

Und wer weiß – vielleicht ist ja schon euer nächstes Buch, das eine Buch, das euer Leben verändern wird?

Highlight

Werbung – Angaben zum Buch: Dumont, 179 Seiten, 2018, Übersetzung: Sylvia Spatz, ISBN: 978-3-8321-8994-5

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Sandy
Gast

Hallöchen! Vielen Dank, dass du das Buch vorstellst. Das ist bisher irgendwie an mir vorbeigegangen, klingt aber super. Ich liebe Buchliebe-Bücher, wobei ich oft schon enttäuscht wurde, weil meine Erwartungen doch zu hoch waren.

Nicht aber bei meinen absoluten Herzensbüchern: Die Stadt der träumenden Bücher und Ensel & Krete. Hab über beide sogar meine Masterarbeit geschrieben, weil ich sie sooo großartig fand (und habe meinen Prof mit Walter Moers angesteckt btw …) 🙂

Liebe Grüße!
Sandy

Claudia Ernst
Gast

Hallo Franzi,
meine absoluten Herzensbücher sind
Die Bücherdiebin von Markus Zsusak,
Die unendliche Geschichte von Michael Ende,
Das Weihnachtsglas von Jason F. Wright,
Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger (aber nur das Buch, nicht der Film)
und noch einige wenige mehr 😉
Ich würde mich sehr über das Buch freuen, es steht schon seit Erscheinen auf meiner Wunschliste.
Liebe Grüße, Claudia

Eyleen Pöschl
Gast
Eyleen Pöschl

Meine Lieblingsbücher sind “Die unendliche Geschichte”, weil Michael Ende es schafft eine Welt zu erschaffen, die mich immer wieder fasziniert und “Ein Baum wächst in Brooklyn”, weil ich den Charakter der Francie sehr authentisch finde und ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Da “Das Mädchen, das in der Metro las” mich auch sehr neugierig macht, würde ich mich über ein Exemplar sehr freuen.

Alice Andres
Gast
Alice Andres

Wunderschön rezensiert … jetzt will ich es auch lesen 😍😍😍
Mein Herzensbuch ist “Die lachende Maske” von Victor Hugo. Das ist so traurig und doch wunderschön, es geht um Liebe, Verlust, Hoffnung, Intrigen und Menschlichkeit, bzw. die Frage, was menschlich ist … es berührt mich jedes Mal wieder aufs Neue.

Alexandra
Gast

Hi Franzi! Eine wirklich schöne Rezension. Meine absoluten Lieblingsbücher sind Perla, Der Drachenläufer, Der weite Weg der Hoffnung und Zusammen ist man weniger allein. Als Kind war ich zudem großer Fan von Saurier gesucht. 🙂 Liebe Grüße, Alexandra

Ela
Gast

Hallo meine Liebe,
ich schleiche schon eine Weile um dieses Buch herum, daher muss ich mein Glück in letzter Sekunde noch versuchen. Es ist immer so schwierig, ein Herzensbuch zu benennen. Sehr berührt und auf ewig ein Platz im Regal haben bei mir aber bspw. “Mein bester letzter Sommer” von Anne Freytag oder “Salz für die See” von Ruta Sepetys.

Alles Liebe, Ela

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