Home Bücher-MixRezensionen/Reviews Die Analphabetin, Der Hundertjährige & ein Mörder

Die Analphabetin, Der Hundertjährige & ein Mörder

von Franzi
14 Kommentare

Oder auch 3 rasant-sarkastische Reisen aus der Feder des Schweden Jonas Jonasson

Was haben eine junge Südafrikanerin namens Nombeko, die noch dazu ein unfassbares Mathegenie ist, mit einem Hundertjährigen, der aus dem Fenster steigt und verschwindet und einem Mörder namens Anders gemeinsam? Ganz einfach: Alle stammen aus der Feder von Jonas Jonasson, der 1961 in Schweden geboren wurde und heute auf der Insel Gotland wohnt.

Alle drei Bücher sind sehr unterschiedlich und doch haben sie vieles gemeinsam – zunächst entstand Allan Karlssons rasante-durchgeknallt witzige Fahrt durch Schweden. Danach das aufregende, verrückte Leben der 15-jährigen Nombeko – einer Latrinentonnenträgerin, die zufällig an der Atombombe mitarbeitet und nebenbei noch mit den mächtigsten Politikern der Welt in Kontakt kommt, bis sie schließlich in Schweden ihre Liebe findet und noch ein paar andere Probleme. Schließlich folgte Mörder Anders, der nicht mehr morden will, mit einigen verrückten, bunten Freunden und dem ein oder anderen Feind. Probleme – das haben die drei ebenfalls gemeinsam. Den auf die trifft unser Hundertjähriger Allan Karlsson mit einem Haufen chaotischer aber liebenswerter Gefährten und unser Mörder, der plötzlich Kontakt zu Jesus hat, ebenfalls. Selbst Elefanten spielen eine Rolle!

Neugierig? Na dann lasst euch die drei Bücher auf keinen Fall entgehen – vor allem, wenn ihr Lust auf eine etwas abgedrehte, rasantere und vor Ironie, Sarkasmus und politischen & historischen Spitzen triefende Reise habt!

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand:

„Allan Karson sitz mit seinen 100 Jahren im Altenheim fest. Doch sterben will sein Körper nicht, sein Geist ist auch fit. Und so steigt er eines Tages aus dem Fenster und stellt halb Schweden auf den Kopf. Ich folgte ihm durch sein rasantes Abenteuer und konnte bei zahlreichen politischen Spitzen herzhaft lachen.“

Werbung – Angaben zum Buch: Penguin Verlag, 2009, 432 Seiten, Übersetzung: Wibke Kuhn, ISBN: 978-3-570-10355-5

Die Analphabetin, die Rechnen konnte:

“Nombeko ist 15 und Latrinentonnenträgerin. Als sie von einem Kernwaffeningenieur überfahren wird, wird sie als Schuldige verdonnert, bei ihm als Putzfrau zu arbeiten. So stolpert sie in ein Leben, mit Kontakt zu mächtigen Politikern, hilft ausversehen bei der Atombombe und landet schließlich in Schweden, wo das Abenteuer noch längst nicht zu Ende ist.”

Werbung – Angaben zum Buch: carl’s books, 2013, 448 Seiten, Überstzung: Wibke Kuhn, ISBN: 978-3-570-58512-2

Mörder Anderes und seine Freunde nebst dem ein oder anderen Feind:

“Mörder Anders will eigentlich gar nicht mehr morden und findet – vor allem durch den Wein- zu Jesus. Erleuchtet will er andere bekehren und hat dabei die tatkräftige Unterstützung einer Pfarrerin, die mit Gott hadert und einem frustrierten Rezeptionisten namens Per Persson. Alle drei wollen die Menschen glücklicher – aber vor allem ihren Geldbeutel leichter machen bzw. ihren eigenen voller, deutlich voller. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer, bei denen wir die drei quer durch Schweden begleiten.”

Werbung – Rezensionsexemplar – Angaben zum Buch: Penguin Verlag, 2017, 368 Seiten, überstzung: Wibke Kuhn, ISBN: 978-3-328-10182-6


Bewertung für beiden Bücher – Gute Lektüre!

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[…] Der Hunderjährige […]

Bruno
Gast

Wie findest du das Buch im Vergleich zur Analphabetin? Hab den 100jährigen schon gelesen, und fand den genauso klasse, aber noch nicht die Analphabetin.

Alina
Gast

Hallo, ich komme von Ankas Geblubber und wollte dir mal einen Kommentar da lassen. Ich habe schon viel über das Buch gehört aber mich nie gewagt es zu lesen. Leider habe ich auch ein Buchkauf-verbot und hoffe das es sich bald wieder legt und ich das Buch lesen kann bin schon sehr gespannt. Deine Rezi zu dem Buch finde ich sehr Interessant und ansprechend, es sind keine Spoiler vorhanden und es lässt sich supper gut lesen. Daumen Hoch.

LG

Daggi
Gast

Ich versuche Bücher zu vermeiden, um die ein riesen Hype gemacht wird, weil ich zu oft schon enttäuscht war und vermutlich einfach keine Mainstream-Leserin bin. Aber mein bester Freund hatte das Buch gelesen, war total begeistert und hat es mir deshalb zum Geburtstag geschenkt und ich war sowas von weg. Das Überzogene hätte mich normalerweise das Buch zuklappen und weglegen lassen, aber hier ist das so genial gemacht, dass man einfach immer weiter lesen muss. Die Analphabetin habe ich mir zwischenzeitlich als Hörbuch gehört und natürlich ist es das gleiche Muster, aber einfach eine andere Geschichte und auch die konnte… Weiterlesen »

Grinsemietz
Gast

Hallöchen,

ich muss gestehen ich hatte es in den Händen und habe mich nicht getraut. Aber wenn ich deine Rezension lese beiße ich mir ja fast ins Popöchen es nicht mit genommen zu haben!
Ich glaube, das muss ich ändern 🙂
Im übrigen sehr hübscher Blog 🙂

Liebe Grüße
Grinsemietz

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[…] Analphabetin, die rechnen konnte“ total verwirrt dann aber doch begeistert. Mit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ setzte er noch einmal eins obendrauf. Was vermutlich auch daran lag, dass ich mit dem Schreibstil […]

Nicole Kirchdorfer
Gast

Ich fand das Buch auch sehr klasse. Der Film allerdings hat mich sehr enttäuscht!
Liebe Grüße